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von Karola Amort-Winkelmann
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wo Fallensteller und Abenteurer den Regenbogen fanden oder die Hölle.
zu kalt für heiße Tränen.
Flüssiges Eis bricht über Felsen zu Tal, wirbelt blauweiße Kälte in mächtige, vom Schnee des Winters gebeugte Zedern, dass das Nass wie geschliffenes Kristall funkelnd von der Rinde tropft, Bärte aus Flechten erzittern lässt im Widerhall.
Bärengrund, Chipmunk- und Pikarevier, rote und schwarze Beeren in Fülle und braunsanfte äsende Elche, und in den Zweigen der Tanne ein Eichhornpaar, das mit rasendem Zetern seiner Liebe frönt.
Weit, weit der Berg, der dem Adler bestimmt ist und den Toten. Diese mächtige Erhebung aus Stein und Fels und Geröll, dessen wolkenschwere, steinerne Flanken seine Geheimnisse wahren seit der große Geist ihn schuf.
Oben, unendlich hoch am Gipfel, über dem erstarrten Fluss des Eises lässt die Kälte die Luft zerspringen wie hellblaues Glas.
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