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Tollhauskirsch
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Imagetollhauskirsch Gedichte von Barbara Ming
mit einem Vorwort von Nora-Eugenie Gomringer
Radierungen von Roswitha Riebe-Beicht

Aus dem Vorwort:
Das Tollhaus von Barbara Ming öffnet 99 Gedichträume und kein einziges Blaubartszimmer. Hier darf überall hineingesehen werden. In fünf Kapiteln – auf fünf Ebenen – darf man einer Dichterin nachspüren, die ihr Haus für die Saison Besuchern – Lesern – überlassen hat. Sie finden sich der Offenheit und Unverstelltheit aller Dinge darin ausgesetzt und sind doch bald dankbar für so viele neue Einblicke.

 

Arachne Verlag, Gelsenkirchen, März 2010
Broschur 160 x 220 cm
128 Seiten, 16,80 Euro
ISBN-Nr. 978-3-932005-41-1

Das Schöne und Ungewohnte an Barbara Mings Gedichten ist die spottlose, direkte und sehr sprachfeine Ehrlichkeit, mit der sie ihre Themen behandelt. Der Zynismus ist ihr kein Dekor, die kluge Ironie ein loderndes Feuer in den Kaminen ihrer Räume.
Nach „Kaffeesätze“ ist „tollhauskirsch“ der zweite Lyrikband von Barbara Ming, den Roswitha Riebe-Beicht mit Radierungen schattiert hat: zwei Frauen in künstlerischem Dialog, wobei eine allein bereits einen spannenden und bereichernden Monolog böte.
 
Literaturkreis ERA e.V. 2007-2009